Football ist Amerikas Sport, aber nicht alle Fans leben ihn auf die gleiche Weise. Manche schauen wegen der Tradition, der Gemeinschaft und der spektakulären Spielzüge zu. Andere leben ihn auf einer ganz anderen Ebene: Sie stellen Spieler zusammen, beschäftigen sich intensiv mit den Spielpaarungen und machen den Sonntag zu ihrem ganz eigenen, datengestützten Wettkampf.
Bei Elevate zeigt unsere EPIC Elevate Performance and Insights Cloud), wie sehr sich Fantasy-Sport-Fans von traditionellen Fußballfans unterscheiden. Beide Gruppen sind wichtig. Die Zahlen belegen jedoch, dass Fantasy-Spieler neu definieren, was es in der heutigen Zeit bedeutet, ein Fußballfan zu sein.
Fast 47 % der Fantasy-Fans sind Frauen – und das, obwohl Fußball seit jeher als Männerdomäne gilt. Fantasy-Fans sind tendenziell jünger, leben eher in Städten und sind digital besser vernetzt. Sie sind nicht nur Zuschauer, sondern aktive Teilnehmer, die den Fußball wie ihr eigenes Team betrachten. Jeder Fußballfan liebt das Spiel. Fantasy-Fans? Die leben es.
Fantasy-Fans zeigen zudem ein überdurchschnittlich großes Interesse an Outdoor-Aktivitäten und der Jagd, während traditionelle Fans eher das Ritual der Zusammenkünfte am Spieltag schätzen. Dies zeigt, dass sich die Prioritäten im Lebensstil ebenso stark unterscheiden wie ihre Mediengewohnheiten.
Was das Konsumverhalten angeht, geben Fantasy-Fans mehr Geld aus und sind vielfältiger als ihre Fußballkollegen.
Unsere Daten zeigen zudem, dass Fantasy-Spieler ihr Geld auch im eigenen Zuhause ausgeben. Fantasy-Spieler sind in den Bereichen Wohnkultur und Heimwerkerbedarf deutlich aktiver als herkömmliche Fußballfans. Für Marken ist dies ein Zeichen dafür, dass Fantasy-Fans nicht nur das Geschehen am Sonntag beeinflussen, sondern auch, wie sie ihre Ausgaben über die Woche verteilen.
Traditionelle Fußballfans konzentrieren sich auf Live-Übertragungen der Spiele. Fantasy-Sport-Fans hingegen sind echte „Multi-Screener“. Fantasy-Fans konsumieren Inhalte nicht nur, sie verfolgen sie aktiv. Influencer-Kategorien wie Comedy, Nachrichten und Reality-TV ziehen Millionen von Fantasy-Spielern an, während traditionelle Fans sich weiterhin auf die Berichterstattung über bestimmte Mannschaften und lokale Übertragungen konzentrieren. Dieser Unterschied ist von Bedeutung – er zeigt, dass Fantasy-Spieler kulturelle Diskussionen ebenso aufmerksam verfolgen wie die Spielstände.
Das bedeutet: Während traditionelle Fußballfans gebannt auf das Spiel starren, twittern, streamen und scrollen Fantasy-Spieler gleichzeitig und verbinden so Sport, Kultur und Unterhaltung zu einem einzigen Erlebnis. Für traditionelle Fans ist das Spiel das Hauptereignis. Für Fantasy-Fans ist es das Hauptereignis plus ein Live-Gruppenchat, ein Nachrichten-Feed und ein Meme-Stream – alles auf einmal.
Traditionelle Football-Fans legen Wert auf Loyalität und Rituale, von gemeinsamen Fernsehabenden mit der Familie bis hin zu Treffen in der Nachbarschaft. Beide sind leidenschaftlich, doch Fantasy-Spieler lassen diese Leidenschaft in jede Entscheidung, jedes Duell und jeden Beitrag einfließen.
Beide Zielgruppen sind wichtig, verhalten sich jedoch unterschiedlich.
– zusammen bilden sie das Ökosystem der modernen Fußballkultur. Doch wenn es um Markenchancen geht, sorgen Fantasy-Spieler für ein intensiveres Engagement und eine stärkere Bindung der Verbraucher. Sind traditionelle Fans das Stadionpublikum, so sind Fantasy-Fans diejenigen, die auf jedem Bildschirm die Afterparty veranstalten.“
Football mag zwar die gemeinsame Basis sein, doch Fantasy-Fans schreiben das Spielbuch neu. Sie kaufen mehr ein, streamen mehr und äußern sich aktiver – und prägen so die Kultur auch abseits des Spielfelds. Für Marketingfachleute ist es entscheidend, diese Unterschiede zu verstehen, um Strategien präzise auf die Zielgruppe zuzuschneiden. Denn wenn man versteht, wie sich das Leben von Fantasy-Sport-Fans im Vergleich zu traditionellen Football-Fans unterscheidet, erreicht man nicht nur ein Publikum. Man knüpft eine Verbindung zu den treibenden Kräften der modernen Sportkultur.