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„Fire Release“ veröffentlicht detaillierte Außenansichten des geplanten neuen Stadions

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https://www.sportsbusinessjournal.com/Articles/2025/06/16/chicago-fire-release-detailed-exterior-renderings-of-proposed-new-stadium/
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16. Juni 2025

Die Fire haben am Montagabend weitere Entwürfe ihres geplanten 650-Millionen-Dollar-Stadions am Flussufer im Rahmen des „The 78“-Bauprojekts vorgestellt.

Die neuen Bilder zeigen eine Stadionfassade aus Ziegeln, Stahl und Glas – eine Hommage an die fleißige Mentalität der Stadt, so Vereinspräsident Dave Baldwin. Fire-Eigentümer Joe Mansueto, der auch Hotels besitzt, ist gemeinsam mit dem Architekturbüro Gensler aktiv an den ersten Phasen der Planung beteiligt.

„Dies ist ein Stadion von zeitloser Eleganz“, sagte Baldwin.

Die Veröffentlichung der Entwürfe, zwei Wochen nach der ersten Ankündigung des Projekts, fiel mit einer öffentlichen Informationsveranstaltung zusammen, die von Pat Dowell, dem Stadtrat des 3. Bezirks, organisiert wurde. Das privat finanzierte Stadion benötigt kaum öffentliche Zustimmung, und die Fire planen, Ende 2025 oder Anfang 2026 mit den Bauarbeiten zu beginnen, sodass das Stadion im Frühjahr 2028 fertiggestellt sein soll. Sollte die MLS-Saison bis dahin auf einen FIFA-Kalender umgestellt worden sein (der im Herbst beginnen und im späten Frühjahr enden würde), hätte der Verein einige zusätzliche Monate Zeit, um das Stadion mit einigen Soft-Opening-Veranstaltungen vorzubereiten.


Die Anlage mit 22.000 Plätzen wird rund 50 Suiten, 100 Logenplätze und 3.000 Club-Sitzplätze umfassen, was bedeutet, dass mehr als 20 % der Stadionplätze als Premiumplätze gelten werden. Baldwin geht davon aus, dass das Stadion die Fire in Bezug auf die Premium-Einnahmen unter die ersten drei oder vier MLS-Vereine bringen wird.

Ein Fanblock am südlichen Ende des Stadions wird Platz für 2.000 Fans im Stehbereich bieten und eine Sitzplatzneigung von 35 Grad aufweisen, was ihn zur steilsten Tribüne in der MLS macht. Die Tribünen des neuen Stadions werden stellenweise bis zu 62 % steiler sein als im Soldier Field, wo die Fire seit 2019 spielen. Alle Fans werden durch ein Vordach vor Wind und Wetter geschützt sein.

Die Visualisierungen zeigen eine Außenansicht des Stadions, das in der Nähe des Chicago River entstehen wird. Die auf dem Bild gezeigte Uferpromenade wird nicht im Besitz des Fire sein, doch dem Verein stehen rund um das Stadion Platzflächen zur Verfügung, die er vor und nach den Spielen nutzen kann.

Neben den neuen Visualisierungen bestätigte Baldwin, dass der Verein bei diesem Projekt mit Excel Sports Management und Elevate zusammenarbeitet.

Excel vermarktet die Namensrechte für das Stadion und ist derzeit auf dem Markt aktiv, wobei Jason Miller und John Nowicki die Initiative leiten. Elevate trägt zu den kreativen Elementen des Projekts bei, darunter der Brief „Dear Chicago“ und die Bleistiftskizze, die der ersten Ankündigung beigefügt waren, und berät zudem bei der Markteinführungsstrategie für den Ticketverkauf der Fire.

Excel hatte zuvor die Namensrechte für die Spielstätten von Austin FC und Nashville SC, das Q2 Stadium und den Geodis Park, verkauft. Für die Fire scheint sich hier eine bedeutende Chance zu bieten, da der Verein laut Baldwin seine Sponsoringeinnahmen in den letzten Jahren verdreifacht hat. Mit dem neuen Stadion besteht die Möglichkeit, diese Einnahmen um das Zwei- bis Dreifache zu steigern, selbst wenn die Fire nur eine kleinere, aber dafür engere Gruppe von Sponsoren anstrebt.

Die Fire haben Ted Glick Anfang April als Chief Ticketing Officer und SVP/Stadium Programming & Events eingestellt. Der Verein nimmt ab sofort unter DearChicago.com Anzahlungen für neue Saisonkarten für das Stadion entgegen; bestehende Saisonkarteninhaber erhalten Vorrang. Weitere Einzelheiten zum Auswahlverfahren werden in Kürze bekannt gegeben.

CAA Icon fungiert als Eigentümervertreter des Vereins für das Stadionprojekt. Die Fire haben noch keine Ausschreibung für einen Bauunternehmer veröffentlicht, doch dies dürfte bald geschehen. Gensler wurde als Architekt ausgewählt, unter anderem weil das Büro für die Gesamtplanung des Großprojekts „The 78“ von Related Companies verantwortlich ist.

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